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In-Mould-Labeling (IML)

Die H+S Automatisierungstechnik GmbH kann inzwischen auf mehr als 10 Jahre Erfahrung im Bereich der IML-Fertigung zurückgreifen. Unter anderem wird auf folgenden Anlagen produziert:

  • Getränkekastenfertigung (zum Teil mit zwei Kavitäten)
  • Messbecher- und Becherfertigung (mit bis zu vier Kavitäten)
  • Eimerfertigung (bis 50 Liter, Einfach-Kavität)
  • Vitamin- und Tablettenröhrchen (16 Kavitäten)
  • diverse Boxen und Behälter für die Lebensmittel- und Haushaltsindustrie

H+S hat über 100 komplette Anlagen mit IML-Technik hergestellt, zusätzlich zahlreiche Teilanlagen.

Zur Instandhaltung der Anlagen bietet H+S Wartungsverträge an, inklusive Softwarewartung über Ferndiagnose.
 


Welche Vorteile bieten die Anlagen?

Aufbau:

  • stabiles Stahlgrundgestell
  • flexible Bauweise
  • Wechselsätze leicht und wiederholgenau austauschbar
  • bedienerfreundliches Einrichten der Anlage

Bedienung:

  • mobiles Bedienelement
  • intuitive Bedienoberfläche
  • verschiedene Passwortebenen

Erweiterungen:

  • Alles aus einer Hand
  • 3-D-Konstruktion

IML-Becher-Anlage

Auf dieser von H+S entwickelten Fertigungsanlage (Bild oben) können zum Beispiel mit Inmouldlabeln dekorierte Eimer oder auch Becher hergestellt werden. Zyklisch werden vier Inmouldlabel für konische Rundbecher bereitgestellt, elektrostatisch aufgeladen und in ein Spritzgießwerkzeug eingelegt. Die Fertigteile werden entnommen, aufgestapelt und gepuffert. Die seitlich in die Spritzgießmaschine einfahrende Linearachse ist mit einem hochdynamischen direktantreibenden Linearmotor ausgestattet. Somit werden kurze Zykluszeiten mit geringen Formöffnungszeiten erreicht.


IML-Container-Anlage

Bei dieser von H+S entwickelten Anlage werden die IML-Einlegeköpfe direkt am Spritzgießwerkzeug abgegossen. Dies gewährleistet eine hohe Passgenauigkeit bei allen gängigen Artikelgeometrien.

Bei der Dekorierung einer Rechteckschale mit einer rundumlaufenden Labelbanderole ist eine genau ausgerichtete Positionierung des langen Labels für die Übereinstimmung von Labelanfang und -ende besonders wichtig. >Details

IML-Becher-Anlage zum Dekorieren von zylindrischen Artikeln

H+S hat diese IML-Anlage als Prototyp für das patentrechtlich geschützte Verfahren zum Dekorieren von zylindrischen Artikeln mit Inmouldlabeln hergestellt. Mit diesem Verfahren werden die Label formschlüssig in das Spritzgießwerkzeug eingelegt und an die Außenwandung der Kavität angedrückt. Das elektrostatisch aufgeladene Label bleibt dadurch genau platziert in der Werkzeugkavität haften.

Die rechte Abbildung zeigt einen quasi zylindrischen Becher, der auf der Prototypanlage von H+S hergestellt wurde.


IML-Eimer-Anlage mit Standard-Linearroboter

Das von oben in die Spritzgießmaschine einfahrende Standard-Linear-Robotsystem legt das Inmouldlabel auf der Düsenseite in das SG-Werkzeug ein. Das Label wird elektrostatisch aufgeladen und so im Werkzeug gehalten. Auf der Auswerferseite wird mit dem Entnahmegreifer ein fertiger Eimer entnommen und auf ein Gurtförderband abgestapelt.

In einer Bereitstellzelle werden die IML-Label aus einem Magazin vereinzelt und zentriert bereitgestellt. Das bereitgestellte Label wird mit dem Einlegegreifer des Robotsystems aufgewickelt und übernommen. Die Aufwicklung und Positionierung des Labels im SG-Werkzeug erfolgt über einen Servoantrieb. >Details


Universalbereitstellzelle für Inmouldlabel von Getränkekästen

Mit einem Industrieroboter werden die IML-Label aus einer Schublade aufgesammelt und 4-fach an einen "Dummykasten" übergeben. Die Label sind entsprechend des zu fertigenden Getränkekastens angeordnet. Die so bereitgestellten Label werden mit einem Einlegegreifer entnommen und in ein Spritzgießwerkzeug eingelegt.

In der flexiblen Bereitstellungszelle werden in zwei unabhängig voneinander manuell zu befüllenden Schubladen jeweils zwei Stapel mit Inmouldlabeln für einen Getränkekasten bereitgehalten.


IML-Industrieroboter mit Doppelkastengreifer

Der Industrieroboter mit 165 kg Traglast wird auf einer festen Formaufspannplatte der Spritzgießmaschine adaptiert. Der Roboter entnimmt mit einem 2-fach-Getränkekastengreifer fertige Getränkekästen aus einem Spritzgießwerkzeug und legt 2x4 Inmouldlabel in das Werkzeug ein. Die Label werden mit dem Greifer aus dem "Dummykasten" einer Bereitstellstation entnommen.


IML-Bereitstellanlagen für Getränkekästen

Die von H+S gebauten Bereitstellanlagen und Greifer zur Herstellung von Getränkekästen mit Soft-Touch-Griffen sind derzeit in zwölf Fertigungsanlagen im Einsatz. Auf den Anlagen werden Tiefziehtrays mit Soft-Touch-Griffen und Inmouldlabel gehandhabt. Die bereitzustellenden Griffe werden mit einem Universalgreifer, der an einen Industrieroboter adaptiert ist, aus bereitgestellten Tiefziehtrays entnommen und an eine Übergabestation oberhalb der Spritzgießmaschine übergeben. Mit dem gleichen Greifer werden Inmouldlabel aus einer Schubladenstation entnommen und an eine zweite Übergabestation übergeben.

Die in die Übergabestationen eingelegten Soft-Touch-Griffe und Inmouldlabel werden mit zwei Schiebetischen in Längsrichtung über die Spritzgießmaschine gefahren und in Übergabeposition zu einem zweiten  Industrieroboter positioniert. Dieser Roboter entnimmt die für zwei Getränkekästen bereitstehenden Inmouldlabel und Soft-Touch-Griffe mit einem Einlegegreifer. Mit diesem Greifer werden die Einlegeteile in das Spritzgießwerkzeug eingelegt. Die Inmouldlabel werden beim Einlegen statisch aufgeladen, damit sie im Werkzeug haften bleiben. Mit dem Entnahmegreifer werden zwei fertige Getränkekästen aus dem Spritzgießwerkzeug entnommen und auf ein Gurtförderband abgelegt.


IML-Bereitstellungszelle für Getränkekästen

In der Bereitstellungszelle werden vier über eine Schublade manuell zu befüllende Magazine mit Inmouldlabeln bestückt. Die Inmouldlabel  werden mit einem Umsetzer aus den Magazinen entnommen und an vier Saugplatten übergeben. Die Saugplatten werden zu einem "Dummy-Kasten" zusammengeklappt, aus dem der Einlegegreifer eines Robotsystems die Label entnimmt.
 


IML-Getränkekästen

Beispiele von Getränkekästen mit Inmouldlabeln, teilweise auch mit Soft-Touch-Griffen, die auf Anlagen von H+S hergestellt werden.


IML-Bereitstellstation mit Drehtisch

Auf einem Drehtisch sind 2 x 4 Magazine für Inmouldlabel von Getränkekästen aufgebaut. Jeweils vier Magazine werden automatisch entladen und vier Magazine manuell nachgefüllt. Die entladenen Label werden an einen "Dummykasten" übergeben, aus dem sie mit einem Einlegegreifer entnommen und in ein Spritzgießwerkzeug eingelegt werden.


 

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